Bild: Weimar (Quelle: „Weimar-Peter-und-Paul-Kirche-CTH“ von CTHOE - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC-BY-SA 4.0 über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Weimar-Peter-und-Paul-Kirche-CTH.JPG#/media/File:Weimar-Peter-und-Paul-Kirche-CTH.JPG)
„Weimar-Peter-und-Paul-Kirche-CTH“ von CTHOE - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC-BY-SA 4.0 über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Weimar-Peter-und-Paul-Kirche-CTH.JPG#/media/File:Weimar-Peter-und-Paul-Kirche-CTH.JPG

Weihnachtsmarkt Weimar 2017 | Weihnachtsmarkt Weimar Öffnungszeiten

Weihnachtsmärkte in Weimar

Schillerstraße

Weihnachtmarkt Schillerstraße

Vom 28.11.2017 bis zum 06.01.2018 hat der Weihnachtmarkt Schillerstraße für alle Weihnachtsmarkt-Fans geöffnet.

Öffnungszeiten

Sonntag - Donnerstag von 11.00 bis 19.30 Uhr
Freitag und Samstag von 11.00 bis 20.30 Uhr
(nach dem 24.12. bis 18.00 Uhr geöffnet)
Glühweinhütten sind länger offen - Ausschankschluss ist 22:00 Uhr (So-Do) bzw. 23:00 Uhr (Fr-Sa)
24./25. Dezember und 1. Januar geschlossen

Herderplatz

Weihnachtmarkt Herderplatz

Vom 28.11.2017 bis zum 06.01.2018 hat der Weihnachtmarkt Herderplatz für alle Weihnachtsmarkt-Fans geöffnet.

Öffnungszeiten

Sonntag - Donnerstag von 10:00 Uhr bis 22:00 Uhr
Freitag und Samstag von 10:00 bis 23:00 Uhr
Sonderveranstaltungen ausgenommen
24./25. Dezember und am 01. Januar geschlossen

Weihnachtsmärkte in Weimar

Auch im geschichtsträchtigen Weimar weht ab Ende November der Duft von gebrannten Mandeln, Stollen und Glühwein durch die Straßen. Zwischen Goethehaus, Stadtschloss und Anna-Amalia-Bibliothek sind weihnachtliche Klänge zu hören und Weimar erstrahlt im Lichterglanz.

Zentrum des bunten Treibens ist der Marktplatz vor dem neugotischen Rathaus, welches sich in dieser Zeit in einen großen Adventskalender verwandelt. Standesgemäß öffnet der Weihnachtsmann täglich ein Türchen und versüßt den Jüngsten die Wartezeit mit kleinen Geschenken.

Seit 1815 darf auch die über 20 Meter hohe Tanne in der Mitte des Marktplatzes nicht fehlen. Sie ist eine Nachfahrin des ersten öffentlichen Weihnachtsbaumes, der an gleicher Stelle vom Hofbuchhändler Hoffmann aufgestellt wurde. Ein Geschenk an diejenigen, die sich seinerzeit keinen eigenen Weihnachtsbaum leisten konnten. Es ist zwischenzeitlich eine Tradition, die weltweit vielerorts übernommen wurde.
Bereits einige Tage vor dem 1. Advent ist der Marktplatz gefüllt von zahlreichen Ständen mit erzgebirgischer Handwerkskunst, Glasarbeiten aus Lauscha und verschiedensten thüringischen Leckerbissen. Es gibt eine Weihnachtskrippe und eine Märchenhütte mit lustigem Kinderprogramm und einer Gute-Nacht-Geschichte am frühen Abend.
Über dem Marktplatz tönen die Klänge von „Oh du fröhliche …“ – ein Lied, zu dem Weimar eine ganz besondere Beziehung hat. Johannes Falk, ein Dichter und Sozialpädagoge, dem Weimar sein erstes Waisenhaus zu verdanken hat, textete 1816 vor Ort die ersten Zeilen dieses Weihnachtsklassikers.

Nur wenige Meter entfernt, zu Füßen des Deutschen Nationaltheaters, lässt eine 450 Quadratmeter große Eisbahn die Herzen von Eisköniginnen und Eiskönigen höher schlagen. Unter den wachsamen Augen von Goethe und Schiller, deren Denkmal die Eisbahn umrahmt, können die kulinarischen Köstlichkeiten wieder abtrainiert werden. Zum Aufwärmen geht es anschließend in eine der beiden Glühweinhütten auf dem Theaterplatz. Sowohl das Traditionsrestaurant Sächsischer Hof, welches 1810 vom Mundkoch der Gräfin Anna Amalia eröffnet wurde, als auch das Erlebnismuseum „Weimar Haus“ bieten etliche Glühweinsorten, Eierpunsch und andere Gaumenfreuden.
Wer vom Weihnachtsmarkttrubel noch nicht genug hat, der kann darüber hinaus entlang der Schillerstraße oder über den Herderplatz flanieren. Hier steht Marktstand neben Marktstand, mit einem breiten Angebot, das nicht nur bei Kindern für leuchtende Augen sorgt.

Einen Weihnachtsmarkt der etwas anderen Art findet man dagegen am zweiten Adventswochenende im Weimarer Bienenmuseum. Bienenstich, Honigschleckereien und Bienenwachskerzen werden hier im Rahmen eines abwechslungsreichen Programms angeboten.
Doch egal wohin es einen zur Weihnachtszeit in Weimar verschlägt, ein Fest der Sinne wird es garantiert. Goethe und Schiller hätten Ihre Freude.

War diese Seite hilfreich für Sie?